FIBAA Akkreditierung
15 Jahre GM

Wirtschaftliches Standbein nach TU Studium

(c)Schedl

DI Claudia Nutz, MBA
Class 2005-2007

Mein Erststudium der Raumplanung und Raumordnung habe ich an der Technischen Universität Wien abgeschlossen. Meine berufliche Laufbahn begann ich in der Immobilienbranche in der ich bis heute leidenschaftlich gerne tätig bin. Ich denke viele werden sich erinnern können, dass nach man nach ein paar Jahren Berufserfahrung nachzudenken beginnt wo und wie man denn seinen weiteren beruflichen Weg gestalten möchte. Meine Überlegungen damals gingen von der Verfassung einer Doktorarbeit bis hin zu der Weiterbildung in diversen Kursen bzw. einem MBA-Lehrgang. Letzteres ist es dann auch geworden und zwar mit einem ganz klaren Argument: Ich wollte neben meinem technischen Standbein ein wirtschaftliches haben – und das kann ich nur jeder und jedem empfehlen. Die Entscheidung war goldrichtig, erweitert die Sichtweise und macht aus mir eine Raumplanerin die wirtschaftliche Rahmenbedingungen beurteilen und steuern kann. Das gepaart mit dem Basiswissen über Organisationen und Menschen (technisch gesprochen Personal) lässt einem besser verstehen und damit besser gestalten. Gerade dazu hatte ich persönlich in den letzten 10 Jahren Seestadt Aspern die Gelegenheit und dafür habe ich in beiden Studienrichtungen wertvolles Rüstzeug bekommen.

MBA & Traumjob

DI Ilse Persy, MBA
Class 2005-2007

Als ich mein Studium der Techn. Mathematik 2003 absolviert hatte, habe ich eine Diskussionsrunde zu beruflichen Ein- und Aufstiegschancen besucht. Darin waren GeschäftsführerInnen renommierter Firmen eingeladen und eine der Damen sagte, dass in ihrem Arbeitsalltag Personen mit einem Technischen Studium und einer zusätzlichen Wirtschaftsausbildung am besten geschult im "lösungsorientiertem Denken" seien. Die Ausbildung zum MBA für General Management hat mich damals interessiert, um meine Fähigkeiten gezielter einsetzen zu lernen. Ich bewarb mich erfolgreich um ein vom TU Continuing Education und TU Career Center ausgeschriebenes Frauenförderungsstipendium für TU-Absolventinnen und konnte damit im Herbst 2005 die Ausbildung zum MBA starten. Zwei "intensive" Jahre lagen vor mir, denn die berufsbegleitenden Seminare fanden jedes Wochenende statt und unter der Woche waren Vor- und Nachbereitungen zu erledigen. Doch die TeilnehmerInnen unseres Lehrgangs stellten sich rasch als sympathisch, hilfsbereit und engagiert heraus. So freute ich mich stets aufs nächste Zusammentreffen und erinnere mich gerne an diese schöne Zeit zurück. Im November 2007 war die Graduierung zum MBA und einen Monat später habe ich meinen Job gewechselt. Das Gelingen des dafür notwendigen mehrstufigen Bewerbungsverfahrens verdanke ich zum Großteil dieser Ausbildung, in der ich neben hohen fachlichen Kompetenzen auch ein gesteigertes Selbstbewusstsein erlangt habe. Seit dieser Zeit übe ich meinen Traumjob aus, in dem ich mich sehr wohl fühle. Ich bin dem TU Continuing Education Center und dem TU Career Center für das Stipendium und meiner Familie für ihre Unterstützung sehr dankbar.


DI Ilse Persy, MBA
Medienentwicklerin im Programmbereich Mathematik und Naturwissenschaften im Bildungsverlag Veritas

Frauenförderung

Mag. Verena Wieger MBA
Class 2005 -2007

Frauenförderung ist ein Thema, das in den letzten Jahren großgeschrieben ist. Dass sich auch die Organisation des MBA Lehrgangs nicht davon ausnimmt, schätze ich sehr. Es ist immer wieder die Rede davon, den Anteil der Frauen in Führungspositionen zu heben. Um aber für Führungspositionen geeignet zu sein und sich dabei zu bewähren, ist entsprechendes Wissen und ein umfangreiches Instrumentarium nötig, um Managementaufgaben zu bewältigen. Der Universitätslehrgang „General Management MBA“, bei dem eine Wirtschaftsausbildung mit einer Managementausbildung kombiniert wird, liefert dazu eine solide Basis. Durch das Frauenförderungsstipendium des Career-Centers der TU Wien kann nun der Anteil an MBA Absolventinnen gesteigert werden, womit man genau an den Wurzeln der oben genannten Thematik ansetzt. Ich selber habe davon profitiert, indem mein MBA-Programm Teilfinanziert wurde. Meine Motivation für das „General Management MBA“ bestand aus zwei Komponenten: Zum einen war/bin ich an einer ganzheitlichen Ausbildung interessiert. Mein naturwissenschaftlich-technisches Wissen sollte durch wirtschaftliche Zusatzqualifikationen abgerundet werden. Zum anderen wollte ich meine beruflichen Chancen verbessern. Das Stipendium hat dabei als treibende Kraft fungiert, da die Finanzierung des Lehrgangs wesentlich erleichtert wurde. Mittlerweile habe ich den MBA Lehrgang nahezu abgeschlossen und bin sehr zufrieden damit, da meine Erwartungen erfüllt wurden. Ich denke, dass ich nun ein ausbaufähiges wirtschaftliches Fundament besitze und über ein Repertoire an Management-Tools verfüge, was meine zukünftige berufliche Laufbahn positiv beeinflussen wird.

Wissenslücken im Management schließen

Dr. Nicole Dörr, General Management MBA, Alumna Class 2005 - 2007

Ich bin Absolventin für Technische Chemie an der TU Wien. Seit 2003 bin ich im Österreichischen Kompetenzzentrum für Tribologie (AC²T research GmbH) als Senior Scientist im Bereich der Schmierstoffe und Schmierung tätig. Als Projektmanagerin trage ich die wissenschaftliche und wirtschaftliche Verantwortung für F&E-Projekte. Um Wissenslücken im Management zu schließen, habe ich mich 2005 zum MBA-Studium für General Management der Donauuniversität Krems in Kooperation mit der TU Wien entschlossen.

Förderung von Frauen durch Stipendium – Hilfe bei Studium: Frauen sind in MBA-Studien deutlich in der Minderheit. Das Fehlen einer Zusatzqualifikation könnte sich daher beim Bewerben um eine Führungsposition als Nachteil herausstellen. Die Vergabe von Stipendien ist daher ein wichtiger Anreiz, Frauen zu einem postgradualen Studium zu bewegen.

Befinden im Lehrgang: Offen bleiben für alles, ist ein Muss in der Forschung. Mein MBA-Studium hat dies in dreierlei Hinsicht gefördert: Zum einen wurde mir ein ganzheitliches Bild über Management vermittelt, zum anderen hat die stark heterogene Zusammensetzung des Lehrgangs – beruflich wie persönlich – entscheidend dazu beigetragen. Schlussendlich haben die Internationalität der Vortragenden und die daraus folgende Abhaltung der Module in englischer Sprache dazu geführt, mein Gespür für kulturelle Aspekte und die englische Sprache zu verfeinern. Ich habe – genauso wie meine StudienkollegInnen – stets den Praxisbezug der vermittelten Inhalte kritisch hinterfragt. Daraus haben sich unzählige spannende Diskussionen mit den Vortragenden ergeben, in die wir unsere bisherige berufliche Erfahrung einfließen haben lassen. Gerade dieses Engagement des einzelnen und Einblick gewähren lassen in seinen Beruf habe ich als besonders reizvoll empfunden und davon beruflich sehr profitiert. Unser Lehrgang ist zu einer Gemeinschaft zusammengewachsen, die über ein klassisches Netzwerk deutlich hinausgeht. Gerade unser freundschaftlicher Umgang hat mir große Freude beim Studieren bereitet.

Was der Lehrgang schon beruflich gebracht hat: Das Studieren parallel zum Beruf stellt für mich zwar eine starke Belastung dar, ermöglicht mir aber, das neu gewonnene Wissen direkt in meine tägliche Arbeit einfließen zu lassen. Hiezu zählten nicht nur die erweiterten Kenntnisse in Wirtschaft und Recht, sondern auch das gezielte Einsetzen von Personalmanagement, Marketing, Cross Cultural Management und Public Relations. Letzteres ist gerade für mich als Forscherin wichtig, da ich in zunehmendem Maße den Umgang mit den Medien pflege, um unsere Forschungserkenntnisse einem breiten Publikum zugänglich zu machen.

Weitere berufliche Erwartungen: Ich sehe meine berufliche Zukunft nach wie vor in der industrienahen Forschung; mein Arbeitsschwerpunkt wird sich jedoch von der reinen Forschungstätigkeit auf das Projektmanagement und strategische Management verlagern.

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Erfolgreiche Lehrgangseröffnung General Management MBA Class 2018-2020
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